Projektbeispiel

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Klient: 
Topmanagement eines Filialbetriebs mit ca. 1.000 Beschäftigten
Laufzeit: 
2 Tage
Ziel des Projekts: 
Schwierige Themen zwischen Mitgliedern des Topmanagements besprechbar machen. Einüben neuer, konstruktiverer Umgehensweisen mit Konflikten.

Umgehensweisen mit Konflikten

Umsetzung des Projekts:

Zu Beginn des Workshops wurden die Mitglieder der zweiten Führungsebene mit Strategien und Techniken der konstruktiven Besprechung schwieriger Themen vertraut gemacht. Es wurde verdeutlicht, dass das Auftreten schwieriger Thematiken zwischen Menschen, die miteinander arbeiten müssen, ganz normal ist. Außerdem wurden Techniken vermittelt, die es erlauben, anstelle von Vermutungen und Unterstellungen offene Nachfragen zu setzen. Im zweiten Teil des Workshops wählten die Teammitglieder Partner, mit denen sie ein klärendes Gespräch führen möchten – und zusätzlich einen neutralen Moderator aus ihren Führungskollegen. Im Anschluss an die Gespräche wurden die Erfahrungen mit ihnen ausgetauscht. Für den dritten Teil des Workshops wurden diejenigen Themen gesammelt, die an die erste Führungsebene adressiert werden sollten. Die erste Führungsebene, die am Nachmittag hinzustieß, nahm die für sie bestimmten Themen am ersten Tag nur noch zur Kenntnis.

Am zweiten Tag wurden diese Themen tiefer gehend geklärt.

Ergebnis des Projekts:

Die Beteiligten haben die Erfahrung gemacht, dass das Ansprechen schwieriger Themen nicht zu einer Verhärtung, sondern zu einer Verbesserung des Klimas zwischen ihnen führt. Wichtige Themen in der Zusammenarbeit zwischen den ersten beiden Führungsebenen wurden erstmals angesprochen. Es wurden teilweise Regelungen für den zukünftigen Umgang mit diesen Thematiken gefunden.

Eigene Leistungen:

Die Berater von OE³ haben in diesem Projekt Methoden der konstruktiven Klärung schwieriger Themen vermittelt. Bei der Einübung unter den Teilnehmern im Dreiergespräch sind sie von Gruppe zu Gruppe gewechselt und haben immer wieder sicher gestellt, dass die Dreiergespräche konstruktiv verliefen. Sie haben die Sammlung und Kommunikation der Themen zwischen den Führungsebenen übernommen. Und in der abschließenden Klärung am zweiten Tag haben sie den Beteiligten durch einfühlendes Doppeln geholfen, die Sprache hinter ihren Verletzungen zu finden.

Mehrwert für den Kunden:

Im Laufe des ersten Tages wurde klar, dass die Hauptpunkte zwischen den beteiligten Führungskräften nicht, wie zunächst vermutet, in organisatorischen Themen lagen. Unter diesen Punkten lag verloren gegangenes gegenseitiges Vertrauen. Dieses konnte am zweiten Tag mit Hilfe der Berater ausgesprochen, angenommen und damit zum Teil auch wieder hergestellt werden.